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Löschzug Schmallenberg schult Gymnasiasten in der Handhabung von Feuerlöschgeräten

BEBA: Ein klarer gesetzlicher Auftrag

Wie löscht man einen Entstehungsbrand richtig und was macht eigentlich eine Freiwillige Feuerwehr? Diese Fragen standen kürzlich im Mittelpunkt eines Aktionstages am Städtischen Gymnasium Schmallenberg. Der Löschzug Schmallenberg war vor Ort, um die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Brandschutzerziehung und Aufklärung (BEBA) theoretisch und praktisch zu schulen.
Ein besonderes Highlight für die Jugendlichen war der Einsatz eines mobilen Brandsimulators. Unter fachkundiger Anleitung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte durften die Schüler selbst Hand anlegen und das richtige Bedienen von Feuerlöschern trainieren. Die Simulation zeigte eindrucksvoll, wie wichtig das schnelle und entschlossene Handeln im Ernstfall ist. Neben der Brandbekämpfung erhielten die Jugendlichen tiefe Einblicke in die vielseitige Arbeit und die Ausrüstung der Feuerwehr, um das Bewusstsein für das Ehrenamt zu stärken. Gleichzeitig nutzte der Löschzug die Gelegenheit zur aktiven Mitgliederwerbung und stellte die spannenden Aktivitäten der Jugendfeuerwehr vor.

Ein wichtiger Beitrag zur öffentlichen Sicherheit

Doch warum engagiert sich die Feuerwehr so intensiv in diesem Bereich? 

Brandschutzerziehung ist weit mehr als eine freiwillige Freizeitbeschäftigung. Sie ist eine Investition in die Sicherheit der gesamten Bevölkerung. Durch die frühzeitige Aufklärung lernen junge Menschen, Gefahren im Alltag rechtzeitig zu erkennen, Brände zu verhüten und sich im Notfall instinktiv richtig zu verhalten. Das senkt das Risiko von schweren Personen- und Sachschäden drastisch.
Hinter diesen Aktionen steht zudem ein klarer gesetzlicher Auftrag: Nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) des Landes Nordrhein-Westfalen sind die Kommunen dazu verpflichtet, Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung zu betreiben. Die Städte und Gemeinden übertragen diese wichtige Aufgabe an ihre Feuerwehren. Der Aktionstag am Gymnasium Schmallenberg zeigt, wie lebendig und praxisnah dieser gesetzliche Auftrag mit Leben gefüllt werden kann.
 

Einsatzübung in der Freizeitwelt Sauerland

10 vermisste und verletzte Personen

Kürzlich führte der 1. Zug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schmallenberg eine Einsatzübung in der Freizeitwelt Sauerland in Schmallenberg durch. 

Das erste Meldebild lautete F3Y. Im Verlauf der Übung mussten 10 vermisste und verletzte Personen gesucht, gerettet und versorgt werden.

Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte dabei von den Mitarbeitenden der Freizeitwelt Sauerland sowie der Jugendfeuerwehr Schmallenberg, die als Statisten mitgewirkt haben.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die Unterstützung und die realitätsnahe Darstellung der Übung.


Info: F3Y steht für einen größeren Brand (F3) mit Menschenleben in Gefahr (Y). In unserem Übungsszenario mussten daher mehrere vermisste und verletzte Personen gesucht und gerettet werden.