News & Einsätze
Fit für den Innenangriff
Atemschutz-Ausbildung erfolgreich absolviert
Grafschaft. Vom 06.03.2026 bis 16.03.2026 fand im Gerätehaus Grafschaft der diesjährige Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schmallenberg statt. Insgesamt nahmen 15 Feuerwehrangehörige aus dem Stadtgebiet teil.
In Theorie und Praxis wurden die Teilnehmer darauf vorbereitet, Atemschutzgeräte auch unter Einsatzbedingungen selbstständig und fachlich richtig handhaben und einsetzten zu können. Schwerpunkte waren unter anderem der Innenangriff in Zusammenhang mit der Gefährdung durch Atemgifte, Einsatzgrundsätze, Gerätekunde sowie das richtige Verhalten in Notfallsituationen. Praktische Übungen unter realitätsnahen Bedingungen vertieften das Erlernte. Ein besonderer Bestandteil der praktischen Ausbildung waren die Atemschutzstrecke im Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen (ZFR) in Meschede, sowie der obligatorische „Aufstieg“ zum Wilzenberg, bei welchen die körperliche Belastbarkeit unter erschwerten Bedingungen überprüft wurde.
Die Abschlussprüfung wurde durch Kreisbrandmeister Bernd Krause abgenommen. Alle Teilnehmer bestanden erfolgreich und erlangten somit die Befähigung des Einsatzes unter Atemschutz. Lehrgangsbester wurde Luca Schörmann von der Löschgruppe Kirchrarbach. Mit dem erfolgreichen Abschluss stehen der Feuerwehr Schmallenberg nun 15 weitere gut ausgebildete Atemschutzgeräteträger für den Einsatzdienst zur Verfügung.
Ein großes Dankeschön an das gesamte Ausbilder-Team für die Unterstützung und an alle Teilnehmer für eure hohe Motivation.
Grundlehrgang TM-I erfolgreich abgeschlossen
Ausbildung gemäß FwDV 2
Schmallenberg. Ende März diesen Jahres absolvierten 15 Anwärterinnen und Anwärter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schmallenberg erfolgreich den Grundlehrgang „Truppmann Teil I“ (TM-I). Die Ausbildung erfolgte gemäß der Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 (FwDV 2) und bildet die Grundlage für den aktiven Einsatzdienst.
Im Rahmen des Lehrgangs wurden sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fähigkeiten vermittelt. Zu den Ausbildungsinhalten zählten unter anderem Knoten und Stiche wie Mastwurf und Rettungsknoten, der sichere Umgang mit tragbaren Leitern sowie das Kennenlernen und die Handhabung der Gerätschaften auf den Löschfahrzeugen. Auch grundlegende Abläufe, wie der Aufbau eines Löschangriffs und das Arbeiten im Trupp, wurden intensiv geübt.
Mit dem erfolgreichen Abschluss sind die Teilnehmer nun einsatzbereit und unterstützen künftig die Einsatzabteilungen bei Bränden und technischen Hilfeleistungen.
Die Feuerwehr der Stadt Schmallenberg bedankt sich bei allen Ausbildern und Teilnehmern für ihr Engagement.
Wechsel in der Einheitsführung des Löschzuges Schmallenberg
Christian Schöllmann folgt auf Philipp Jungblut
Schmallenberg. In einem feierlichen Rahmen im Gasthof Krämer-Dünnebacke hat der Löschzug Schmallenberg am 14. März 2026 eine personelle Weichenstellung in der Einheitsführung vollzogen. So stellten sich die Kameraden Philipp Jungblut und Philipp Schulte für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Der Wechsel wurde bereits im Zuge der Generalversammlung am 10. Januar 2026 durch die Mitglieder des Löschzuges beschlossen.
Philipp Jungblut blickt auf eine beeindruckende Dienstzeit in vorderster Reihe zurück: Er war neun Jahre lang für den Fachbereich Absturzsicherung verantwortlich, hatte acht Jahre das Amt des stellvertretenden Löschzugführers inne und stand diesem in den vergangenen sechs Jahren als Einheitsführer vor. Ebenso verabschiedete sich Philipp Schulte aus der Führungsebene, der dem Löschzug sechs Jahre lang als Stellvertreter mit Rat und Tat zur Seite stand.
Nach zwei Jahren als Stellvertreter übernimmt nun Oberbrandmeister Christian Schöllmann das Amt des Löschzugführers. Ihm zur Seite stehen seine Stellvertreter, Oberfeuerwehrmann Nico Wickel und Brandinspektor Marcel Sommer.
Jürgen Schneider, Leiter der Feuerwehr, übergab die jeweiligen Entlassurkunden und sprach den scheidenden Kameraden seinen Dank für die jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit im Feuerwehdienst und insbesondere in der Einheitsführung aus.
Sicherheit am Steuer
Löschgruppe Gleidorf trainiert für den Ernstfall
Gleidorf/Rüthen. Wenn die Sirene geht, muss es schnell gehen – doch Sicherheit hat dabei immer Vorrang. Um im Einsatzfall noch sicherer ans Ziel zu kommen, absolvierten zwölf Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe Gleidorf am Sonntag (29.03.2026) ein spezielles Fahrsicherheitstraining für Feuerwehrfahrzeuge.
Auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums „Kaiserkuhle“ in Rüthen standen anspruchsvolle Übungen auf dem Programm. Die Teilnehmer lernten die schweren Löschfahrzeuge in Grenzsituationen noch besser kennen und trainierten das richtige Verhalten in extremen Fahrmanövern. Ziel des intensiven Trainings ist es, die Sicherheit der gesamten Mannschaft auf dem Weg zum Einsatzort – auch unter Stress und schwierigen Bedingungen – stetig zu verbessern.
Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein der Löschgruppe Gleidorf, der die Organisation und Durchführung dieser speziellen Fortbildung für die Kameradinnen und Kameraden unserer Einsatzabteilung ermöglicht hat.
Gemeinsame Einsatzübung bei der Firma König & Söhne in Westfeld
Komplexe Schadenslage als Übungsszenario
Westfeld. Am Freitag, 27.03.206, fand auf dem Gelände des Bauunternehmens König & Söhne in Westfeld eine großangelegte Übung mehrerer Feuerwehreinheiten aus der Stadt Schmallenberg statt. Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel verschiedener Standorte bei komplexen technischen Hilfeleistungen und Gefahrguteinsätzen zu trainieren.
Die Einsatzkräfte wurden mit einer kritischen Situation konfrontiert: Bei Verladearbeiten war eine Person unter einer schweren Baggerschaufel eingeklemmt worden. Durch den Unfall wurden zudem zwei Dieselbehälter beschädigt, aus denen Kraftstoff unkontrolliert austrat. Eine zweite Person vor Ort erlitt einen Schock und verlor im weiteren Verlauf des Geschehens das Bewusstsein.
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte bestand die vordringliche Aufgabe darin, die Einsatzstelle abzusichern und für die Arbeiten großflächig auszuleuchten. Parallel dazu begannen die Einheiten mit der technischen Rettung:
Personenrettung: Die unter der Baggerschaufel eingeklemmte Person wurde mittels spezialisierten Geräts befreit. Zeitgleich wurde die bewusstlose Person medizinisch erstversorgt.
Umweltschutz: Um eine weitere Ausbreitung des Gefahrstoffs zu verhindern, dichteten die Einsatzkräfte die beschädigten Fässer ab und fingen den bereits auslaufenden Diesel fachgerecht auf.
Beide Patienten wurden nach der erfolgreichen Rettung zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst (Rettungswache Fredeburg, Funkrufname „Rettung Sauerland 4RTW3“) übergeben.
Die Übung unterstrich die Bedeutung der ortsübergreifenden Zusammenarbeit. Insgesamt waren Kräfte folgender Standorte beteiligt:
Löschgruppen Oberkirchen, Nordenau, Grafschaft und Niedersorpe, Tageswache Nord und der Löschzug Schmallenberg. Darüber hinaus unterstütze der Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises (Rettungswache Fredeburg).
Die Übungsverantwortlichen zeigten sich mit dem Ablauf und der Kommunikation zwischen den verschiedenen Einheiten sehr zufrieden. Solche Szenarien sind essenziell, um im Ernstfall eine schnelle und professionelle Hilfeleistung für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
Spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr
Löschzug Schmallenberg präsentierte sich beim Frühlingseinkauf
Schmallenberg. Beim diesjährigen Frühlingseinkauf in Schmallenberg präsentierte sich der Löschzug Schmallenberg mit einem abwechslungsreichen Programm. Die Besucherinnen und Besucher konnten die Gelegenheit nutzen, die Arbeit der Feuerwehr hautnah zu erleben und spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Einsatzkräfte zu gewinnen. Auch die Jugendfeuerwehr stellte sich vor und informierte über ihre Arbeit.
Ein besonderes Highlight war die Drehleiter, die vor Ort besichtigt werden konnte. Interessierte ließen sich erklären, wie das Fahrzeug im Einsatz funktioniert und welche wichtige Rolle es bei Rettungseinsätzen spielt.
Der Löschzug Schmallenberg zeigte sich erfreut über das große Interesse und stand den ganzen Tag über für Fragen rund um das Thema Brandschutz, Ehrenamt und Ausbildung zur Verfügung.










